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  3. Freitag, 17 Februar 2017, 18:10
Die bekannte Mainer Arbeitsgruppe um den Kardiologen Prof. Thomas
Münzel hat jetzt im Tierversuch die biochemischen Mechanismen, die
zum lärmbedingten Bluthochdruck führen, aufgeklärt. Die aktuelle
Publikation im European Heart Journal

https://doi.org/10.1093/eurheartj/ehx081
http://www.uni-mainz.de/presse/77725.php
http://www.zeit.de/news/2017-02/17/wissenschaft-studie-fluglaerm-erhoeht-spiegel-an-stresshormonen-17174802
http://www.metropolnews.info/mp237334/mainz-durchbruch-bei-laermforschung

beschreibt die Ergebnisse tierexperimenteller Untersuchungen, bei
denen Mäuse durch hohe Pegel Fluglärm belastet wurden und wie und
welche biochemischen Mechanismen zu den Gefäßschäden führen, die in
der Folge zu Bluthochdruck führen.

Damit gelang es erstmals, die biochemische Kausalität zwischen
Fluglärm und Bluthochdruck nachzuweisen - ein "missing link", das
auch rechtlich von erheblicher Bedeutung ist und dessen Schließen von
den Studienteilnehmern als Durchbruch in der Lärm(wirkungs)forschung
bewertet wird. Bereits in naher Zukunft wollen die Mediziner mit den
gleichen Methoden auch die Wirkung von Straßen- und Bahnlärm
untersuchen.

Sehr bedenklich stimmt allerdings die Aussage: "Erstmals wird es nun
auch möglich sein zu testen, inwieweit Herz- und Kreislaufwirksame
Medikamente Fluglärm-induzierte Schäden an Gefäßen verhindern
können." (Zwangsweise) Pillen als "Lärmschutzmaßnahme" ???

übermittelt durch
Bürgergruppe für Sicherheit und Lärmschutz an der Bahn
Ludwig Steininger
Riedlingerstr. 3
D-85614 Kirchseeon bei München
Tel. +49-8091-4753
eMail .
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